Berlin Marathon 2010

 

Weltfinale der Inline-Skater, größter Skatertreff des Jahres oder einfach nur Big Berlin. Ganz nach dem Motto reisten manche an um zu versuchen ihre bisherigen Marathonbestzeiten zu unterbieten, manche um Skatekollegen zu treffen und auf der Messe etwas fachzusimpeln, manche nur um für ein paar Tage in die pulsierende Großstadt einzutauchen und um zu sehen was sich gegenüber den letzten Jahren alles geändert hat. 

 

Berlin ist also immer eine Reise wert, auch wenn es für mich dieses Mal einige größere Hürden gab. Statt geplanter 2 Tage früherer Anreise nach Berlin, bis Freitag arbeiten in der Firma, 1,5 Stunden später als geplant Feierabend gemacht, im Freitagnachmittagstau über Schleichwege Richtung Flughafen gefahren, wegen Oberleitungsstörungen auf dem Bahnsteig die verspätete S-Bahn herbeigesehnt um dann endlich um 22:00 Uhr halb verhungert, müde und entnervt  am Hotel anzukommen. Eine wirklich suboptimale Vorbereitung für das Rennen am nächsten Tag.

Glücklicherweise hatte Matthias und Axel meine Startunterlagen schon abgeholt so dass mir der Weg zur Messe am nächsten Tag erspart blieb. Ich konnte also endlich mal ausschlafen und gemütlich Frühstücken um anschließend noch einen Spaziergang zum Brandenburger Tor machen um kurz den Freestylern bei ihrer Deutschen Meisterschaft zuzusehen.

 

Die schlechten Wetterprognosen bewahrheiteten sich dann schon auf dem Rückweg zum Hotel, setzte doch leichter Nieselregen ein. Der Regen spaltete das Stuttgarter Team dann in drei Lager: Diejenigen welche auf Regenrollen und Regenlager wechselten, nach dem Motto - dann hat sich diese Investition wenigstens rentiert, diejenigen welche es beim „Trockenset“ ließen, nach dem Motto – ich habe keinen anderen dabei und fahre gemütlich und  möglichst sturzfrei das Rennen und der dritten Gruppe die gar nicht starteten. Allen war zumindest eines gemeinsam, keiner rechnete mit einer persönlichen Bestzeit.

 

Die Vorbereitungszeit fürs Rennen war dann gegenüber dem letzten Jahr deutlich kürzer, fiel doch das gemütlich „im Rasen liegen und sich mental vorzubereiten“ sprichwörtlich ins Wasser.

 

Wie immer startete zuerst die Weltelite der Damen gefolgt von dem Block der Herren. Der B-Block aus welchem die schnellsten unseres Teams starteten viel dieses mal etwas kleiner aus, war das geforderte Zeitfenster von 1:12 – 1:25 auf 1:12 – 1:20 verkleinert worden.

 

Aus dem B-Block bildete sich wie immer eine sehr große Spitzengruppe. Diese wurde dann durch einen Massensturz bei km 10 etwas aufgespalten. Auch vor mir meinte einer der Mitskatenden sich hinlegen zu müssen, so kam auch ich zu fall. Mit ein paar anderen Skatern konnten wir aber wieder zur Spitzengruppe aufschließen. Einziges Handikap für mich war – ich hatte bei dem Sturz meine Trinkflasche verloren. Von dieser 60 köpfigen Spitzengruppe konnte sich dann bis kurz vor dem Ziel keiner mehr absetzen.

Auch Timo war noch in dieser Gruppe zu finden, mal spülte es ihn nach vorne, mal überholte ich ihn in mit meiner Reihe. Es herrschten eben Berliner Verhältnisse – mehrere Reihen nebeneinander und keiner will Führungsaufgaben übernehmen. So bog eine große Gruppe auf die Zielgerade ein.  Zum Schluss hieß es nur noch – heile  über die glitschigen Steine am Brandenburger zu kommen und ins Ziel zu rollen.

Das schon obligatorische Treffen am Bierstand beim Kanzleramt fiel dann aufgrund der fröstelnden Temperaturen deutlich kürzer aus  und wir machten uns schnell auf den Weg zum Hotel zur ersehnten heißen Dusche.

 

In schon bekannter Lokation fand dann die Saisonabschlussparty statt. Untermalt von ein paar Showeinlagen der Freestylern die nochmals alle ihre Skatetricks auspackten wurde doch das ein oder andere isotonische Getränk zu sich genommen und auf der Tanzfläche die müden Beine „ausgeschüttelt“.

 

Auch das sonntägliche Brunchen auf der Sonnenterasse des Hotels fiel dem Regen zum Opfer.  Trotz Regen machten wir uns dann noch auf um die Marathonies bei km 20 anzufeuern. Trotz intensiver Ausschau konnten wir aber Frank nicht in der Masse entdecken.

Er tauchte dann unverhofft im Warteraum des Flughafens auf, er hatte auch den gleichen Flieger.

 

Gruß

Bernd

 

 

 

 

 

 

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Stand: 1.8.2014