Bilder mit freundlicher Genehmigung der Fotografin Sabine Berendonk - Danke.

24h Inlinerennen von Le Mans

 

Le Mans 2009 - zurück an der Stätte an welcher wir zwei Jahre zuvor die Veteranenwertung gewonnen hatten.  Weshalb eigentlich - eine Steigerung war fast nicht möglich und als Wiederholungstäter weiß man was auf einem zukommt. Die Sonne welche einem Tagsüber gnadenlos auf dem Kopf brennt, der Asphalt der die Hitze noch verstärkt, der Dunlophügel welcher einem mit jeder Runde höher und steiler vorkommt, die Müdigkeit nach einer viel zu kurzen Schlafpause wieder aufzustehen und den inneren Schweinehund zu überwinden der einem gerade einflüstert, bleib doch liegen die Anderen können deine Runden ja mitskaten, die Füße welche schmerzen und immer mehr Druckstellen und Blasen bekommen, die Beine welche immer schwerer werden, der Rücken welcher von Stunde zu Stunde mehr schmerzt – eigentlich genügend Gründe dieser Rennen lebe wohl zu sagen.

Aber vielleicht es der Teamgeist welcher sich bei so einem Rennen entwickelt, die 24 Stunden andauernde Rennatmosphäre, das Gefühl der Erleichterung endlich den Dunlop Hügel geschafft zu haben und man sich in die rasante Abfahrt stürzen kann,  die relative Stille während der Nacht auf der Strecke, das einbiegen in die Startund Zielgerade mit zahlreichen Zuschauern auf der Tribüne oder das gänsehautfeeling der letzten Sekunden des Rennens wenn aus  6000 Kehlen  den count down zu hören ist., vielleicht sind es diese Gründe die einem zu einem Wiederholungstäter werden lassen.

 

 Auch dieses Jahr waren einige Mitstreiter des erfolgereichen Veteranenteam am Start,  Micha und Thomas traten dieses Mal als Einzelstarter an,  Peter  und Martin  als Duo. Es hatte den Anschein als waren ihnen die Strapazen des Rennens vor zwei Jahren nicht groß genug.

 

Ich „buchte“ dieses mal wieder die light Version mit dem schon bekannten und bewährten TNS-all-inclusive-Paket“. Die Münchner Fraktion mit Kai, Martin und Christine pickte mich am Donnerstag Abend in Leonberg auf und wir spielten zusammen mit Frank und Heiko im TNS-Transporter das Vorkommando, welches die wichtigste Aufgabe hatte – den besten Platz auf dem Zeltplatzareal zu sichern. Das TNS-interne Rennen um die beste Position in der Warteschlange gewann dann Frank und Heiko da sie eine Stunde vor uns in Frankfurt gestartet waren und auf Frankreichs Autobahnen man aufgrund des Tempolimits auch mit schnelleren Autos den Vorsprung nicht einholen kann solange man keine deftigen Strafzettel riskieren will. Die lange Wartezeit bis zur öffnung des Zeltplatzes verbrachten wir dann damit, Martins 3l-Faß mit Luft zu füllen und das Schlafdefizit zumindest etwas auszugleichen.

Die Plätze 4 und 5 in der Zeltplatzwarteschlange reichten dann aus, unseren alten Stammplatz wieder belegen zu können .  Bis zur Ankunft des Mannschaftstransportbusses hatten wir dann genügend Zeit den Transporter auszuladen, das Küchen und Essenszelt aufzubauen den Kühlschrank zu füllen und die sonstigen Dinge aufzubauen die für die nächsten Tage benötigt werden.

 

Pünktlich traf dann der Bus ein und kurze Zeit später auch der Kleinbus  mit dem Schweizer Team.Nach dem wie immer lecker schmeckenden Abendessen gab es die Teameinteilung, Ausgabe der T-Shirts und noch die eine oder andere Flasche Wein Marke Prasser Spezial-Le-Mans-Abfüllung. Je nach Schlafdefizit und Ambitionen für den nächsten Tag wurde sich dann früh oder sehr spät schlafen gelegt.

 

Der nächste Tag begann dann wie gewohnt, aufstehen, frühstücken, anstehen für das Le Mans Tattoo , Startnummerausgabe,  Le Mans Parade, Bezug der Boxengasse, Qualifying, Parade  und dann die Aufstellung zum speziellen Le Mans Start. D.h die Skates liegen auf der gegenüberliebenden Seite der Rennstrecke. Mit dem Startschuß rennt jeder Startläufer über die Straße, zieht schnellstmöglich seine Skates an und los geht es Richtung Dunlophügel.

Den Start gewann dieses mal ein Quadfahrer, der vermutlich nur in seine Schuhe „gesprungen“  ist ohne diese anschließend festzuschnüren.

 

Schon nach den ersten  paar Stunden zeigte es sich, daß unser Veteranenteam keine große Change hatte aufs Treppchen zu kommen. Wir lagen auf dem 4. Platz  der Veteranenwertung mit deutlichem Rückstand auf den dritten Platz aber auch beruhigtem Vorsprung auf den fünften Platz. Hauptaugenmerk war daher dann die Gesamtwertung. Hier pendelten wir lange im Bereich des 40. bis 45. Platzes. Über Nacht konnten wir uns aber immer mehr nach vorne arbeiten so daß wir Morgens auf Platz 37 lagen. 

Spannend wurde es dann für unser Team nochmals am Rennende. Da die letzten 10 Minuten nicht mehr gewechselt werden darf kann es sein dass der letzte Starter 3 Runden am Stück skaten muß. Ein nicht vollzogener Wechsel kurz vor ende brachte unser Renntaktik doch noch etwas durcheinander, da ein Skater 2 hintereinanderliegende Runden doch nicht so schnell zurücklegen kann als eine Einzelrunde.  Nicht ganz geklärt war dann die Frage ob ich die letzte Runde bei 23:59:59 überquert hatte wie ein paar Zielbilder und auch mein Gefühl es sagen oder bei 24:00:02 wie uns die offizielle  Zeiterfassung suggerierte. Letztendlich war dies aber zweitrangig, da unabhängig ob die eine runde noch gezählt hätte oder nicht sich am  am 4. Platz in der Gesamtwertung nichts geändert hätte. Auch in der Gesamtwertung hatten wir am Ende einen tollen 33. Platz erreicht.

 

Gänsehautfeeling gab es dann auf der Ehrenrunde welche alle 6 TNS Teams dann „zelebrierten“ und unter dem Beifall von 6000 Zuschauern auf den  Tribünen gemeinsam durchs Ziel rollten.

 

Ergebnisse der Teams

 

33.   TNS Old Boys (4. Platz in der Veteranenwertung)

46.   Rollsplit (Team der Eidgenossen)

56.   TNS Quick Chixxs (4. Platz bei den Frauenteams)

113. TNS United

117. TNS Old Stars

168. Fun Chixxs

 

Bernd

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 1.8.2014