Bericht Mannheim-Marathon 2012

 

Start um 14 Uhr in Stuttgart – unterwegs auf einer Tour de Ländle Bernd und Joe eingesammelt. Dann der übliche, durch nicht so recht nachvollziehbare Straßensperrungen verursachte Stau in Mannheim. So gegen 16 Uhr 15 dann doch noch recht nah am Renngeschehen einen Parkplatz bekommen. Nix wie los zur Anmeldung. Zur Überraschung (tja , wer die Ausschreibung nicht liest) diese Jahr wieder mit Champion-Chip. Der eine und der andere hatte den eigenen Chip dann nicht dabei und konnte sich für 7 Euro fufzig einen Einmalchip kaufen.

     Starker Wind und ständiger Wechsel von Sonne und dicken Wolken: Wie warm sollen wir uns bei 17 Grad anziehen. Die Wahl viel bei uns Männern auf Standard: Rennanzug kurz, bei Desirée auf ¾-Hose mit Rennanzug drüber. War so dann auch für alle ok.

     Beim Warmfahren sind dann noch Rudolf, Christian und Tilman vom Team ausgemacht worden.

     Dann Abwägen von Desirée und mir ob ein Start im Lizenzblock Sinn macht – Entscheidung: Nein! Bei nur 5 oder 6 Frauen wäre das für Desirée vermutlich ein Einzelzeitfahren geworden. Und für mich war es ind en letzten Jahren auch immer ab spätestens 2/3 der Strecke ein Einzelzeitfahren - dann lieber im großen Feld mit 400 Skatern starten. Da gibt es fast immer ein passendes Zügle.

     Bernd und Joe sind dann selbstverständlich gut 5 Minuten vor uns im Lizenzblock gestartet. Bernd meinte nach dem Rennen, dass es im Verfolgerblock nur bummelnd voranging – da sind dann auch viele nahezu zeitgleich ins Ziel gekommen. Joe hatte mit seinem Einmal-Chip wohl eine Niete gezogen. Der mochte die Messmatten nicht zum Piepsen bringen.

     Im Fitnessblock startete Desirée weit vorne, dicht dahinter ich, weiter zurück waren dann Tilman, Rudolf und Christian am Start. Nach ca 1 km hatte ich erkannt, dass ich das Tempo der schnellen Gruppe wohl nicht halten kann und hab gemütlich auf die nächste Gruppe gewartet. Einige Kilometer weiter stieg dann Desirée in dasselbe Zügle ein.

     Wie immer ging es in den Vororten an den feiernden, grillenden, anfeuernden und trinkfreudigen Töchtern und Söhnen Mannheims und Ludwigshafens vorbei. Der Nachwuchs hielt scharenweise die Hände in die Strecke um abgeklatscht zu werden. Wie immer war an einigen Stellen der Straßenbelag grenzwertig und die Absperrungen nicht immer zielführend – aber im Zügle kann da ja nix schief gehen.

     Auf der ersten Brücke stieg Desirée plötzlich aus der Gruppe aus - Versagen der Strümpfe: Die hatten sich in voller Länge unter den Fuß gewurschtelt. Diese Zwangspause durfte sie dann später noch ein zweites Mal erleben. Schade – hätte ne sehr gute Zeit gegeben.

     Ich selbst konnte auf dem Rückweg am letzten Brückenanstieg die Gruppe nicht mehr halten und hab dann unterwegs ein Mädel (laut Smalltalk AK 55) aufgegabelt und noch ein bisschen Schatten gespendet. So sind wir dann auch kurz nacheinander ins Ziel gekommen.

     Tilman hatte sich von hinten gut nach weiter vorne durchgearbeitet und kam bereits kurze Zeit nach mir ins Ziel. Noch ein bisschen mehr Technik und Windschattenfahren, dann lässt er mich sicher noch älter aussehen ( J ).

     Rudolf und Christian haben wir auch im Ziel nicht mehr getroffen und ich hoffe, dass beide ebenfalls sturzfrei durchgekommen sind – von Christian weiß ich das mittlerweile.

     Apropos Ziel – die Verpflegung ist perfekt: Äpfel, Bananen, verschiedene Riegel, Hefezopf … und Wasser, Elektrolyt, Energygetränke und Tannenzäpfle mit und ohne Alk. J

 

Die Ergebnisse:

 

Joe mit unbekannter Zeit und unbekannter Platzierung

Name/Platz gesamt/Platz Altersklasse/Zeit (wahrscheinlich brutto)

Bernd              38/7                 1:21:54

Manfred           86/18               1:29:03

Tilman              92/16               1:31:13

Desirée            17/5                 1:35:46 (evtl. Platz 2 BaWü-Meiterschaften – das sah Gavro so)

Rudolf              138/5               1:38:06

Christian          216/34             1:54:37

 

     Duschen für uns Männer diesmal in Duschcontainern mit Einzelzimmer – Umkleiden war dafür ohne Dach im Freien – war frisch, aber es hat Gott sei Dank nicht geregnet.

     Tilman ist dann mit dem Zug nach Hause – ICE Mannheim-Stuttgart in 36 Minuten. Wir vier im Auto haben spontan in Sinsheim noch Pizza gegessen – das war wegen der Größe der Teile anstrengender als der Marathon. Nach kurzem Stopp in Gemmrigheim und Ludwigsburg waren Desirée und ich dann kurz vor Mitternacht zu Hause.

    

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Stand: 1.8.2014