Sardinien 2007 Experts Inlinecamp

Die erste Teilnahme an diesen Inlinecamps war für mich mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, da ich jedes Jahr bis Ende März in Schweden bin und anschließend traditionsgemäß den Winter mit einer Boaderwoche in Verbier verabschiede. Dieser Terminkonflikt mit den Inlinecampwochen der Experts auf Sardinien lies sich dieses Mal nur dadurch umgehen, da die letzte Woche auf Sardinien vom 6.4. ? 13.4. später als in den vorangegangenen Jahren stattfand und ich vorzeitig vom Boaden zurückkam. Aktion war also schon vor dem Skaten angesagt: Mittwochs noch schnell als Erster auf der Piste um für zwei Stunden in den Neuschnee meine Spuren zu fräsen, schnell die sieben Sachen zusammenpacken und mit dem Zug nach Hause zu fahren, Donnerstags noch schnell einen Tag im Büro einlegen da kurzfristig etwas unvorhergesehenes zu erledigen war und weil es Abends noch so schönes Wetter war gleich noch eine Runde mit dem Bike zurücklegen.

Kofferpacken für Sardinien hatte ja noch lange Zeit, da reichte ja die Zeit zwischen 24:00 und 2:30 Uhr in der Frühe. Pünktlich trafen Matthias und Axel mit dem Auto für die Fahrt nach Hahn ein. Geschlafen werden konnte ja während der Fahrt und im Flieger. Doch in Hahn war unplanmäßiges Kofferpacken angesagt, hatte doch Ryan Air das Koffergewicht von 20 auf 15kg reduziert und das wogen ja die Skates und Ersatzrollen schon fast alleine. Also alles Schwere ins Handgepäck. Die anderen Teilnehmer an dem Camp waren schnell erkannt ? wer reist sonst um diese Jahreszeit mit Skates nach Sardinien. Leicht übermüdet kamen wir in Alghero an, wo uns Claudia in Empfang nahm und ein Busshuttle zum Hotel Capo Caccia brachte. Das Hotel ? wunderschön an der Küste gelegen - hatte einen Terrasse mit herrlichen Ausblich auf das gleichnahmige Kap sowie auf die Küstenlandschaft Sardiniens welche wir täglich bei einem Cappuchino, Esspresso oder Kaffee Latte genießen konnten.

Nach der Begrüßung durch Sebastian stand am Nachmittag die Gruppenanteilung und die erste Ausfahrt an. Die Gruppeneinteilung war schnell gemacht und die neu designten T-Shirts ausgegeben. Hatten wir Zuhause eine Trainerin die uns um den Platz scheuchte hatten wir hier mit Sabrina, Ricky Kathrin und Claudia gleich 4 die uns keine ruhige Minute gönnten, aber wir hatten das ja so gewollt.

Mit den Skates ist es wie mit dem Motorrad wenn man es nach einem langen Winter aus der Mottenkiste holt ? man muß das Spielzeug abstauben. Das Motorrad fährt man zum Waschen und die Skates ? richtig ? man skatet im Regen um den Staub von den Schuhen und Schienen zu bekommen. Während meine Gruppe sich dieser Prozedur unterwarf, zogen es die anderen Gruppen Imitationsübungen im Trockenen vor. Abends war dann Lagerpflege angesagt, aber man ist ja im Urlaub daher war nur die light Version angesagt. Skates komplett unter die Dusche, anschließend WD40 auf die Lager und eine halbe Stunde versuchen das Leder trocken zu föhnen.

Es sei vorweggenommen ? dies war glücklicherweise die einzig erforderliche derartige Aktion.
Die restlichen Tage vergingen dann wie im Fluge. Morgens war Techniktraining angesagt, meistens auf der nahegelegenen Kartbahn, einmal auf der Inlinebahn in Sassari und immer nach dem Motto: Nur ein guter Abdruck hinterlässt einen guten Eindruck und vor allem Kiste runter. Nachmittags standen dann die Touren auf dem Programm in welche Videoanalysen, skaten hinter dem Spiegelbus und Abschwingen im Gefälle integriert wurden. Begriffe wie Wilder Westen, Hobbit Weg und Autobahn waren nicht länger nur leere Worte. Jeder lernte an den Steigungen, Gefällstrecken, Kurven und Kehren seine Grenzen kennen. Kurze Showeinlagen mit Einheimischen, Ostereierverstecken und ein Picknick brachten nette Abwechslungen.

Abends galt des dann die leeren Kohlehydratspeicher wieder aufzufüllen was uns bei dem leckeren Abendessen absolut leicht viel.

Einziger Wehrmutstropfen war der ?Chefaufseher? der Nachspeise, welcher um unsere Figur besorgt, die Portionsgröße ziemlich klein bemaß und man lediglich durch mehr oder weniger wirksame Tricks sich eine Zusatzportion erschleichen konnte.

Höhepunkt der abendlichen Gourmetrunden war dann die Weinprobe mit Sardischen Weinen. Bilder der anschließenden Showeinlage wurden aber leider von unserem Stuttgarter Haus und Hof Fotograf der Zensur unterworfen.

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Stand: 1.8.2014