Es war einmal vor über 4 Jahrzehnten als Herr Carganico, der Mann von unserer Sabine bzw. der Vater unserer Inga zusammen mit Helmut Lenz bei der Bundeswehr war. Die Familie Carganico ist bekanntermaßen vor fast 2 Jahren  in die Gegend von Meißen gezogen und hat sich im letzten Herbst mit Helmut Lenz von 1.RV Stuttgardia getroffen. Sabine hat bedauert, dass die Stuttgarter Skater ja leider kein Heimrennen mehr hätten. Dies Info erreichte Rolf Marquart, ausgezeichneter „Pionier des Sports“ und Macher beim Radverein. Sofort nahm er Kontakt zum WRIV, zu Martin May über den BWIC und zum SPEED-TEAM-STUTTGART (STS) über das Sportamt der Stadt Stuttgart auf (auch da war es der Zufall beim zufälligen Treffen von Herrn Marquart und Frau Phillip von Sportamt an einem Weinstand auf dem Schlossplatz).

 

Genug der Zufälle: Martin May hat umgehend Anfang Dezember die Strecke in Augenschein genommen und für gut tauglich befunden. Beim ersten Treffen des STS mit Rolf Marquart Mitte Dezember an der Strecke war leider bereits Schnee darauf.

 

Nachdem beide Vereine grünes Licht für die Zusammenarbeit gegeben hatten, wurde als erstes die Lizenz beantragt, die wir dann als Class C erhielten mit der Auflage maximal 200 Skater gleichzeitig an den Start zu lassen.

 

Nach diversen Treffen, Vorgesprächen mit Ämtern und Versicherungen und über 100 Mails später war alles in trockenen Tüchern. Helmut Lenz übernahm ab dem 2. Juni die Orga vollständig, da Rolf Marquart überraschend ins Krankenhaus musste. Letzten Detailbesprechungen der 3 teilnehmenden Vereine am 2. Juni folgte das Abladen der Sperrgitter am 4. Juni abends, ab 9 Uhr am Samstag wurden die Gitter verteilt, die Ordner eingeteilt, die Alte Kelter hergerichtet, Bänke und Tische aufgestellt und die Rennstrecke für die Zeitmessung vorbereitet.

 

Pünktlich 13 Uhr 30 konnte das erste Radrennen starten, nachdem zuvor durch die Polizei die letzten noch parkenden PKWs wegtelefoniert wurden, der Baucontainer noch am Freitag umgestellt wurde und die beiden Baustellen-LKWs umgeparkt wurden. Kurz zuvor hatten die Helfer des Radvereins noch die Kurven von Hand gefegt – ergänzt wurde diese Aktion durch die pflichtbewussten Wangener Bürger, die anlässlich ihrer Kehrwoche auch die Straßenkandeln mitfegten.

 

Wir vom STS waren mit durchschnittlich 8 Ordnern ab 12 Uhr 30 an der Strecke und hatten das Glück, dass wir uns im Schatten der Häuser positionieren konnten. Uli rückte sogar mit einer riesigen Kühlbox und einem Grill an.  An die Geräusche der über Kanaldeckel hoppelnden Carbonrädern und das Rasten der Schaltungen mussten wir uns anfangs erst gewöhnen – bei Skatern leiten solche Geräusche in der Regel einen Sturz ein. Unserer Wissens blieben die Radfahrer alle standhaft und auch später mussten der wartende Arzt und die Sanitäter nicht eingreifen.

 

Einigen Autofahrern aus dem Innern des Rennzirkels musste verständlich gemacht werden, weshalb sie erst gegen 21 Uhr wieder ausfahren konnten. Kindern mit Wasser-Pumpguns musste der Zielschuss auf Radfahrer ausgeredet werden – obwohl er sehr erfrischend gewesen wäre, aber wegen Risiken und Nebenwirkungen… . Kurioserweise gelang es Willi, einem ortsbekannten Elektro-Seniorenstuhl-Fahrer an zwei Ordnern vorbei (nicht vom STS) kurz vor dem Führungsfahrzeug mitten in der Straße zu fahren. Ein kurzer Sprint, in die Lenkung eingegriffen und bei den nächsten abgesenkten Randsteinen gerade auf Höhe des Daimlers aus dem Rennen gezogen – dabei wollte Willi doch noch weiter bis Untertürkheim.

 

Conny und Desirée hatten die Transponderausgabe voll im Griff, vor allem nach dem die eigentlich geklärte Wechselgeldfrage von den Radfahrern pragmatisch entschärft wurde. Auch die Zusammenarbeit mit dem sehr kompetenten, verständigen und kompromissbereiten  Herrn Betzmann von SOG-Events war eine Freude – perfekte und sehr rasche Ergebnisse.

 

Die Einfahrphase unseres Inlinerennens konnte viertel nach Sieben beginnen, nach dem die Cracks ausdiskutiert hatten welche Rollen sie aufziehen werden – es soll Skater geben, die haben nicht nur Rollen für nass und trocken, nein auch für staubig ,griffig, weniger griffig, heiß, kalt, glatt, klebrig … .  Fast pünktlich, um halb Acht begann dann der Count down zum Start. Verbal kompetent und gut vorbereitet kommentiert von unseren Sprechern Andreas und Jan – ihnen hier ein herzliches Dankeschön. Die Sonne stand schon blendfrei hinter den Häusern und die Hitze hatte merklich nachgelassen, vereinzelte schmale Bitumenstreifen kühlten bereits wieder ab.

 

Der Rennverlauf zeigte, dass der Start der lizenzierten Herren ,60 Sekunden später gefolgt von den lizenzierten Damen und dahinter alle nicht lizenzierten Skater, kein Problem war. Auch die Überrundungen wurden problemlos gemeistert. Zwei unwesentliche Stürze, bei denen beide Skater sofort wieder auf die Rollen stiegen waren wohl die einzigen kritischen Momente – abgesehen von den Spülhelfern, die mir später ihr Leid klagten, dass sie in der Kurve vor dem Anstieg bei den Skatern nur schwer die Seiten wechseln konnten, da wir wie wilde Hummeln angeschossen kamen – nicht so diszipliniert und berechenbar die Rennradler. Aber gerade in dieser Kurve musste ordentlich Schwung mitgenommen werden, den dann gleich darauf der raue Straßenbelag zum größten Teil in Reibungshitze verwandelte. Dass entgegen der üblichen Rennrichtung geskatet wurde hat niemand ernstlich Probleme bereitet. Last but not least: Unsere 3 Schiedsrichter, Martina, MC und Gavro haben ebenso wesentlich zum guten Gelingen dieses Rennens über 18 Runden beigetragen.

 

Die Ergebnisse und der Bericht unter www.bwic.de sagen alles zum Rennverlauf. Unsere Conny hat auch hier wieder durch konstante Leistung das Bronze-Treppchen der Altersklasse bestiegen und steht in der BaWüCup-Wertung gesamt im Moment auf Platz 2 – Glückwunsch! Unser Rudolf Koopmann hat in seiner Altersklasse ebenfalls das Bronze-Treppchen besteigen dürfen - Glückwunsch!

Zur Siegerehrung sei gesagt, dass Herr Dr.Wolfgang Winkelbauer (Boss vom Radfahrverein) im Namen der Sportregion Stuttgart an den und die schnellste Skater/Skaterin je einen Pokal überreichen durfte.

Alle Damen auf den Treppchen bekamen einen schönen Blumenstrauß und wie bei den Radlern üblich bekamen die 3 schnellsten Herren zu deren Verwunderung ebenfalls ein Sträußchen überreicht. Alle 3 platzierten der Altersklassen erhielten Medaillen in Gold, Silber und Bronze – die 3 Gesamtsieger bzw. Siegerinnen erhielten je ein Briefchen mit 100, 80 bzw. 50 Euro.

 

Es war ein anstrengender Tag – es hat sich aber gelohnt. Dank an die vielen Helfer. Auch die vom VFL Wangen die uns erfolgreich mit Gegrilltem, Kuchen und Getränken versorgt haben und die vielen kaum sichtbaren Helfer im Hintergrund.

 

Herr Winkelbauer, Herr Marquart, Herr Lenz: Uns hat es Spaß gemacht, die Rückmeldung vieler Skater ist positiv – hoffentlich auf ein Neues am 4. Juni 2011 vielleicht ergänzt um ein 10-Runden-Renne für Fitness-Skater und um eine Sprint Rad gegen Skate?

 

 

Manfred

 

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Stand: 1.8.2014